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Ansprechpartner

Olf Steinig

Olf Steinig
Staffelleiter

RHST@
KV-Eisenach.DRK.de

Tel.: 0172 2725241

 

Rettungshundestaffel Eisenach

Rettungshund Nielson Foto: RHS DD

Herzlich willkommen bei der Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Eisenach. Rettungshundestaffeln sind auch in der heutigen Zeit bei der Ortung Vermisster weiterhin jeder Technik überlegen. Rettungshunde werden bei der Suche von Vermissten oder Verunglückten in Flächengeländen, z.B. im Wald oder auch in den Trümmern eingestürzter Häuser eingesetzt, im Bereich der Alpen auch als Lawinensuchhunde. Die Ausbildung bis zum geprüften Rettungshunde-Team ist sehr langwierig und aufwendig.

Die Rettungshundeführer des DRK arbeiten rein ehrenamtlich. Ein Rettungshundeteam... was ist das? Das sagt eigentlich schon der Name! Nicht nur der Hund muss eine ganze Menge lernen, sondern noch viel mehr "sein" Mensch.

Der Mensch muss lernen:

  • sich mit seinem Hund zu verständigen, d.h. zu lernen, die Signale die der Hund aussendet richtig zu verstehen, will er Leistungen mit seinem Hund erbringen
  • er muss Fachkenntnisse erwerben über Kynologie (die Lehre vom Hund), Sanitätsausbildung, Funk, den Umgang Karte und Kompass, sich im unbekannten Gelände zu orientieren, Entfernungen einzuschätzen, und, und, und...

Wir über uns

Die Rettungshundestaffel des DRK Eisenach wurde im Februar 1999 gegründet. 

Vertreten sind sowohl reinrassige, als auch Mischlingshunde.

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Unsere Teams

Olf mit Josy

Olf mit Lexa
  • Eignungstest

Dana mit Louis

  • Eignungstest
  • Prüfung Flächensuche am 02.10.2010

 

 

 

Anja mit Lara

Eignungstest

 

Caty mit Nemo

Eignungstest

 

Nancy mit Tiger

Eignungstest

 

Rene`(Helfer)

 

 

Micha (Helfer)

 

 

Ausbildung

Wir trainieren Mittwochs ab 18.30 Uhr auf dem Übungsplatz in Pferdsdorf, im Gelände oder in uns zur Verfügung stehenden Häusern und samstags treffen wir uns gegen 15:00 Uhr in verschiedenen Geländen, meistens in Eisenach, Mühlhausen, Schmalkalden oder Umgebung.

Aber nicht nur während der Trainingszeiten üben wir mit unserem Hund, sondern auch auf unseren "Gassirunden"

Dabei üben wir beispielsweise:

  • im Bereich der Unterordnung

  • das Voraus

  • kleine Suchspiele

  • das Schicken auf z.B. Bänke oder Baumstämme

  • das Balancieren über Baumstämme, springen über kleine Zäune, begehen von Gitterrosten und Treppen

  • und sonst alles, was uns irgendwie einfällt

Das Spiel ist die Grundlage der Rettungshundearbeit

Die gesamte Rettungshundearbeit (Konzentration, Laufschema, Sucharbeit, Anzeige, Bewältigung von Hindernissen, Durchstehen von Unannehmlichkeiten, ...) wird in spielerischer Art trainiert und positiv bestätigt. Diese  Bestätigung kann mit Bewegung, Stimme, Leckerlies und Spielzeug gestaltet werden.

Je toller das Spiel für den Hund ist, desto mehr wird er dafür leisten. Also gilt es, für jeden Hund das herauszufinden, was ihn am meisten begeistern kann. Oft sind das Kombinationen von mehreren Dingen und/oder Verhaltensweisen.

Des weiteren gehört zur Rettungshundeausbildung der Gehorsam/ die Unterordnung und die Geräteausbildung.

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Nachwuchs ist immer willkommen

Interessenten für die Rettungshundearbeit können sich jederzeit mit der Staffelleitung (siehe Kontakt) in Verbindung setzen.

Sie haben dann Gelegenheit sich ein Training einfach mal anzuschauen oder an einem Schnuppertraining mit Ihrem Hund teilzunehmen. Bitte beachten sie, dass sie während der Teilnahme am Schnuppertraining nicht durch das DRK versichert sind.

Sind sie interessiert? Dann sollten sie noch wissen:

Es können nur Mitglieder aufgenommen werden, die physisch und psychisch belastbar sind und nicht unter schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen leiden.

Ihr Hund sollte derzeitig ein Alter von 2 Jahren nicht überschritten haben und ebenfalls gesund sein. Hunde mit schweren chronischen Erkrankungen des Gelenkapparates, wie z.B. Hüftdysplasie oder Gelenkentzündungen, sind nicht für die Rettungshundearbeit geeignet. Zu große Hunde, wie beispielsweise Dogge, Bernhardiner oder Molosser eignen sich nicht für die Rettungshundearbeit, weil sie den körperlichen Anforderungen dieser Arbeit auf Grund ihrer Größe nicht gewachsen sind. Auch zu kleine Hunde sind eher nicht geeignet.

Ihr Hund sollte ein "aufgewecktes Kerlchen" sein. Spielfreude und/oder starkes Interesse an Leckerchen für "gute Taten" sollten ihn auszeichnen. Er sollte ein sicheres Wesen haben und ausreichend innerartlich sozialisiert sein. Keinesfalls darf ihr Hund Aggressionen gegenüber einem Menschen zeigen.

Vor dem ersten Schnuppertraining ist es wichtig, dass sie nachweisen können, dass ihr Hund mit den erforderllichen Impfungen auf dem neuesten "Stand" und haftpflichtversichert ist.

Finden sie nach dem Schnuppertraining Gefallen an unserer Arbeit, nehmen sie zunächst unverbindlich an acht Trainingseinheiten teil. Die Gemeinschaft der Rettungshundestaffel und sie selbst erhalten damit die Möglichkeit herauszufinden, ob sie und Ihr Hund sich für die Arbeit in der Rettungshundestaffel eignen.

Sie sollten während dieser Zeit für sich entscheiden, ob Sie den hohen zeitlichen Aufwand Ihren Hund und sich selbst auszubilden und die regelmäßige Teilnahme am Training leisten können.

Nach den ungefähr 8 Trainingseinheiten entscheiden dann der Staffelleiter/Ausbildungsleiter und sie selbst, ob eine weitere Ausbildung für Sie als Rettungshundeteam in Frage kommt.

Nach dieser Entscheidungsfindung werden wir mit ihnen und ihrem Hund als neues Hundeteam einem Eignungstest durchführen, indem ihnen die Tauglichkeit als Hundeteam zur weiteren Ausbildung bescheinigt wird.

In weiterer Folge beginnt dann schon ihre und die Ausbildung ihres Hundes.

Während der Hund "nur" Gehorsam (ähnlich Begleithundeprüfung); Gerätearbeit und "Suchen" lernen muss, stehen für den Hundeführer eine Reihe von Ausbildungen auf dem Programm:

  1. EH - Lehrgang - 2 x 8 Stunden
  2. SAN-A Lehrgang - 4 x 8 Stunden
  3. SAN-B Lehrgang - 4 x 8 Stunden
  4. BOS-Funk
  5. Ausbildung in Kynologie (Lehre vom Hund)
  6. Ausbildung in der Handhabung von Karte und Kompass

    und weiterführend:

  7. Einsatztaktik
  8. diverse weitere Fortbildungen, wie DRK-Einführungslehrgang, Helferseminare, Seminare zum Thema Stressbewältigung u.ä.

Natürlich finden diese Ausbildungen in Abständen statt. Alles auf einmal geht ja auch nicht.

Wir arbeiten und trainieren eng mit anderen Rettungshundestaffeln Thüringens zusammen, so dass es regelmäßig vorkommen wird, dass sich das Training oder Seminare über ein ganzes Wochenende, zumindest aber über den ganzen Samstag erstrecken.

Haben Sie immer noch Interesse?

Na dann... rufen Sie an!!!

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